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Digitale Transformation

KI in der Hotellerie: Anwendungen für Gast & Hotelier 2026

72 % der Campingurlauber buchen ausschließlich digital. Was die aktuellen VIR-Zahlen für Tourismus-Betreiber bedeuten, und was sich daraus ableiten lässt.

Kogge Digitalagentur··3 min Lesezeit
Eine Familie schaut fasziniert auf den Handybildschirm. Dort entsteht ein 3D Bild eines Campingplatzes mit verschiedenen Campingangeboten.

Camping wird digital, und zwar konsequent

72 Prozent aller Campingurlaube werden inzwischen ausschließlich digital gebucht. Auch der Teil der Digitalverweigerer sinkt stark. Während 2019 noch fast 30 Prozent rein analog buchten, sind es heute nur noch 10 Prozent. Das zeigt, wie schnell sich das Segment verändert hat. Das hat der Verband Internet Reisevertrieb (VIR) auf Basis aktueller Daten der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen ausgewertet, gemeinsam mit der ERGO Reiseversicherung.

Die Zahlen sind keine Überraschung, wenn man regelmäßig mit Betreibern spricht. Was sich ändert, ist nicht nur der Buchungskanal, sondern die ganze Erwartungshaltung der Gäste: sofort verfügbar, klar kommuniziert, digital abwickelbar.

Wer Camping-Urlaub macht, und warum das relevant ist

Rund 6,7 Millionen Menschen im deutschsprachigen Raum haben in den vergangenen drei Jahren mindestens einen Camping-Urlaub gemacht. Die stärkste Gruppe: 30- bis 69-Jährige. Mehr als die Hälfte reist zu zweit, 86 Prozent im engsten Haushaltskreis.

Das ist kein Nischenpublikum mehr. Das sind zahlungskräftige Erwachsene mit klaren Ansprüchen, die wissen, was sie wollen, und die zunehmend online entscheiden, bevor sie überhaupt eine Anfrage stellen.

Was das für Betreiber bedeutet

Wer Stellplätze, Glamping-Unterkünfte oder Ferienhäuser anbietet, steht heute vor einer einfachen Frage: Bin ich dort sichtbar und buchbar, wo meine Gäste suchen? Und wenn ja, ist der Prozess danach gut genug?

Die Daten zeigen, dass die digitale Buchung für Campingreisende längst Standard ist, kein Extra. Betreiber, die noch auf Telefonbuchung oder PDF-Anfragen setzen, arbeiten gegen den Strom, was nicht bedeutet, dass es nicht funktioniert, aber es reibt.

Absicherung ist dabei ein Thema, das Gäste laut der Studie zunehmend beschäftigt: Reiserücktritt, Mobilitätsschutz, Haftung beim Wohnmobil. Das ist kein Marketing-Argument, sondern ein echter Bedarf, den Betreiber kennen sollten, auch wenn sie selbst keine Versicherungen verkaufen.

Was Banaki damit zu tun hat

Genau in dieses Umfeld baut Banaki seine Plattform: Naturtourismus digital buchbar machen, für Gäste die Suche vereinfachen, für Betreiber eine zusätzliche Vertriebsfläche schaffen. Dass Kogge dabei als Partner mitentwickelt, ist kein Zufall, sondern Konsequenz aus dem, was wir täglich in der Branche sehen.

Die VIR-Zahlen bestätigen, was viele Betreiber schon spüren. Der Gast ist digital. Die Frage ist nur, wie gut der Betrieb mitgezogen hat.

Quellen: VIR / Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR), ERGO Reiseversicherung, Pressemitteilung Mai 2026

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