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Hotel & Pension·Hamburg-Cranz·2024

Hotel Deichgold

Friederike Maaß · Inhaberin & Gastgeberin

„So ruhig und klar wie das Hotel selbst."

Inhaberin Friederike Maaß

Ein historisches Lotsenhaus, neun Zimmer mit Namen, eine Gastgeberin mit Haltung. Wir haben das in eine Website übersetzt, die nicht schreit — und genau deshalb im Gedächtnis bleibt.

Individuelles WebdesignTypografieBildspracheCharakter
Website ansehen
Hotel Deichgold

Hamburg-Cranz

Hotel & Pension

Was das Design ausmacht

Jedes Detail
hat einen Grund.

Typografie mit Haltung — Cormorant Garamond als Headline-Schrift, kursiv wo es poetisch wird

Farbpalette aus dem Haus selbst: Elfenbeinweiß, tiefes Elbblau, Kupfer nach dem alten Schiffskompass

Neun Zimmer, neun Charaktere — jedes mit einem Namen, einer Geschichte, einem eigenen Bild

Kein einziger Countdown-Timer, kein „Nur noch 2 Zimmer frei!"-Banner. Das Haus ist das Argument.

Mobile bis Desktop: dieselbe Ruhe, dieselbe Luft, dieselbe Haltung

Fotografie und Text sprechen eine Sprache — norddeutsch, ehrlich, unaufgeregt

Hamburg-Cranz·
Individuelles WebdesignTypografieBildspracheCharakter
Friederike Maaß, Inhaberin des Hotel Deichgold
Friederike Maaß, Inhaberin. „Ich wollte ein Haus, auf dem man wirklich ankommt."

Das Briefing

Als Friederike Maaß uns im Frühjahr 2024 kontaktierte, hatte sie eine klare Vorstellung davon, was sie nicht wollte: keine Hochglanz-Hotelmaschinerie, keine Countdown-Timer, kein künstlicher Druck. „Ich will eine Website, auf der man schon beim Scrollen merkt, wie es sich anfühlt, hier anzukommen." Das war die Aufgabenstellung. Damit lässt sich arbeiten.

Wir saßen fast drei Stunden zusammen. Über das Haus, über die Gäste, über den Geruch von Salzluft und frischem Brot. Erst danach haben wir Figma geöffnet.

Die Herausforderung

Das Deichgold ist kein Hotel von der Stange. Neun Zimmer, jedes mit einem Namen: Lotsenkind, Hafenluft, Gezeiten. Ein Lotsenhaus aus dem Jahr 1887, das Friederike über Jahre behutsam renoviert hat. Ein Ort mit einer Geschichte, die sich nicht in Bullet Points fassen lässt.

Die eigentliche Designaufgabe war keine technische. Sie war redaktionell und atmosphärisch. Wie transportiert man das Gefühl eines Hauses, ohne es mit Worten zu erschlagen? Wie zeigt man neun sehr unterschiedliche Zimmer, ohne dass die Seite aussieht wie ein Möbelkatalog?

Typografie als Haltung

Die Headline-Schrift war schnell klar: Cormorant Garamond. Eine Serifenschrift mit Würde und Geschichte — kein Luxus-Klischee, aber auch kein rustikales Gasthaus-Feeling. Kursiv, wenn es poetisch wird. Aufrecht, wenn Information gefragt ist. Für Fließtext Inter: lesbar, ruhig, aus dem Weg.

Die Kombination erzeugt eine Spannung, die zum Haus passt. Alt und neu. Tradition und Klarheit. Nordsee-Stille und norddeutsche Direktheit.

Farbe aus dem Haus selbst

Wir haben keine Trendpalette aufgeschlagen. Die Farben kamen aus dem Haus: das Elfenbeinweiß der gestrichenen Dielen, das tiefe Blaugrün der Elbe kurz vor Sonnenuntergang, Kupfer — nach dem alten Schiffskompass im Eingangsbereich, den Friederike beim Umbau hinter einer Wand gefunden hatte.

Kein grelles Element auf der gesamten Website. Keine Farbe ohne Grund. Das Haus setzt die Töne, das Design folgt.

Zimmer Lotsenkind mit freistehender Badewanne
Zimmer „Lotsenkind" — benannt nach den Kindern der Lotsen, die hier früher aufgewachsen sind.
Junior Suite Deichkind mit Elbblick
Junior Suite „Deichkind" — jedes Zimmer hat eine Geschichte.

Neun Zimmer, neun Persönlichkeiten

Das war der Teil, der uns am meisten Freude gemacht hat. Jedes Zimmer hat einen Namen, und hinter jedem Namen steckt eine Geschichte. Lotsenkind — benannt nach den Kindern der Lotsen, die hier früher aufgewachsen sind. Strandhafer — nach den Gräsern, die man morgens durchs Fenster sieht. Salzluft — selbsterklärend.

Auf der Website bekommt jedes Zimmer einen eigenen Moment. Kein Grid mit Thumbnails und Preis daneben. Sondern ein Bild, das atmet, und Text, der erzählt. Die Besucher sollen nicht vergleichen — sie sollen sich entscheiden wollen.

Keine Tricks. Keine Ablenkung.

Wir haben bewusst auf alle Elemente verzichtet, die im Hotelwebdesign üblich geworden sind: keinen Countdown, kein „Jetzt buchen und 10 % sparen"-Banner, keine Pop-ups, keine Chatbots. Das Deichgold ist ein Ort der Ruhe — die Website sollte das spiegeln, nicht dagegen arbeiten.

Das Ergebnis ist eine Seite, auf der man verweilt. Nicht weil man muss, sondern weil man möchte.

Das Frühstück allein ist die Reise wert. Und der Blick auf die Elbe beim Aufwachen. — Stefan K., München
Endlich mal wieder schlafen ohne Straßenlärm. Nur Elbe, Wind und Möwen. — Thomas & Jana H., Köln

Was wir gelernt haben

Kleine Boutique-Hotels haben einen Vorteil, den kein Kettenhotel kaufen kann: eine echte Persönlichkeit. Eine Website, die das einfängt, ist kein Luxus — sie ist das ehrlichste Marketinginstrument, das es gibt.

Das Deichgold hat uns gezeigt, was passiert, wenn ein Haus wirklich zu seiner Website wird. Nicht umgekehrt.

Live-Vorschau

Die fertige Website —
direkt hier ansehen.

Kein Screenshot. Die echte Website, scrollbar — vom Hero bis zum letzten Abschnitt.

Website in neuem Tab öffnen
Hotel Deichgold
von Kogge gebaut
Vollständige Website im neuen Tab öffnen →
Individuelles Webdesign Typografie Bildsprache
Einblicke

Screenshots &
Projektbilder.

Frühstück im Hotel Deichgold
Das Frühstück — täglich frisch, mit Blick auf die Elbe.
Hamburg-Cranz vom Wasser aus
Hamburg-Cranz — das Dorf am Elbdeich.
Strandhafer am Deich — Hotel Deichgold
Häufige Fragen

Fragen zum
Projekt.

Wie entsteht so ein Design?

Wir fangen mit einem langen Briefing an. Bei Friederike saßen wir fast drei Stunden zusammen — über das Haus, über die Gäste, über das Gefühl beim Ankommen. Erst danach öffnen wir Figma.

Kann man so eine Website auch für ein anderes Hotel bauen?

Ja. Aber nicht mit einem Template. Jedes Haus hat eine andere Persönlichkeit — die muss herausgearbeitet werden. Das Deichgold ist Deichgold, weil Friederike Friederike ist. Das lässt sich nicht kopieren, nur neu erfinden.

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