Strandcamping Wallnau
Gunnar Mehnert, Inhaber
+980%
mehr organische Website-Besucher
Fünf-Sterne-Campingplatz auf Fehmarn. Website in vier Sprachen, eigene Gäste-App, Automatisierung, Rebranding, Marketing und Events. Aus einer Hand, über mehrere Saisons gewachsen.

Fehmarn · Schleswig-Holstein
Campingplatz
Jedes Detail
hat einen Grund.
Eigene Gäste-App für iOS und Android mit Tagesprogramm, Öffnungszeiten und Chat direkt zur Rezeption
Website in vier Sprachen: Deutsch, Englisch, Niederländisch und Französisch
Wochenprogramm und Google-Bewertungen laufen automatisch auf die Seite
Direktbuchungsrate +61 %, weniger Abhängigkeit von Booking & Co.
Kennzeichenerkennung an der Schranke und fernausgelesene Stromzähler, Wartezeit unter 50 Sekunden
Schlagerparty: erstes Jahr ausgebucht, zweites Jahr Warteliste, dazu 4.200 Newsletter-Abonnenten von null
Der Ausgangspunkt
Strandcamping Wallnau liegt an der Westküste Fehmarns, dort, wo die Ostsee in das Naturschutzgebiet übergeht und die Fehmarnbeltbrücke am Horizont steht. Fünf Sterne, Familienbetrieb, geführt von Gunnar Mehnert. Wer einmal dort war, kennt das Bild: weite Stellplätze hinter Dünen, Strand in Gehentfernung, ein Charakter, der sich in vielen kleinen Details zeigt, vom alten Baumbestand über die ruhige Wegeführung bis zu den Holzkonstruktionen rund um den Sanitärbereich.
Als wir 2016 das erste Mal auf dem Platz waren, war das Bild klar: Es gibt hier eine Qualität, die nirgendwo sonst auf Fehmarn so vorhanden ist. Lage, Natur und Atmosphäre stimmten. Was fehlte, war eine digitale Bühne, die diese Qualität zeigt, und im Hintergrund knirschten Prozesse unter der Saisonlast. Der Platz war gut. Das, was um den Platz herum lief, war nicht auf demselben Niveau.
Das war der Auftrag: einen Betrieb dahin bringen, wo seine Substanz schon längst ist. Über mehrere Saisons, mit langem Atem, und nicht als einzelne Website oder Kampagne.

Website-Relaunch: Die Buchungsmaschine
Zuerst die Website. Die alte Seite war kaum mobilfähig, lud träge und verlor Buchungen an die großen Portale wie Pincamp, Booking und ADAC. Wer den Platz auf Fehmarn suchte, landete eher dort als bei Wallnau selbst, und jede Buchung über ein Portal kostete Provision und die Beziehung zum Gast.
Wir haben die Seite vollständig neu gebaut, mit Mobile-first als Standard. Die Bildsprache zeigt den Platz, wie er ist: weite Aufnahmen, ehrliche Stellplatzbilder, Strand in echtem Licht. Eine Buchungsstrecke führt in vier Schritten zur Bestätigung, mit Echtzeit-Verfügbarkeit direkt aus dem PMS.
Im Hintergrund arbeitet ein integriertes Buchungssystem, vollständig mit dem PMS verbunden, das die Provisionen externer Portale spürbar reduziert hat. Direkt-Konversionen sind heute der wichtigste Buchungskanal. Die Portale bleiben angebunden, als Sichtbarkeit und nicht als Standardweg.
Diese erste Fassung hat den Platz mehrere Saisons getragen. Im August 2026 haben wir die Seite noch einmal von Grund auf neu gebaut. Der Anlass war inhaltlich: Der Platz hatte sich verändert, die Marke war klarer geworden, und es waren Bausteine dazugekommen (Wochenprogramm, Bewertungen, eine eigene App), für die die alte Struktur nicht gemacht war. Die neue Seite stellt die Sunset-Coast als Klammer nach vorn, trennt die drei Wohnformen sauber voneinander und ist so gebaut, dass Inhalte aus dem laufenden Betrieb von selbst nachfließen.
Vier Sprachen, vier Gästegruppen
Die Seite gibt es auf Deutsch, Englisch, Niederländisch und Französisch. Jede Fassung hat eigene Adressen, eigene Seitentitel und sauber gesetzte hreflang-Angaben, damit Google die passende Sprache ausspielt statt einer Übersetzungsschaltfläche. Niederländer und Franzosen gehören auf deutschen Campingplätzen zu den größten ausländischen Gästegruppen, und über den Fährhafen Puttgarden kommt das skandinavische Publikum dazu. Wer eine Seite in seiner Sprache findet, bleibt dort und geht nicht zurück ins Portal.

Eine Seite, die mit der Saison mitläuft
Eine Website im Tourismus veraltet an dem Tag, an dem sie fertig ist, es sei denn, die Inhalte kommen von selbst nach. Genau darauf ist die Seite gebaut. Der Wochenplan mit Kinderanimation, Sportkursen und Abendveranstaltungen steht tagesaktuell online, getrennt nach Familien- und Sportprogramm, mit Uhrzeit und Treffpunkt. Was vorher nur am Aushang an der Rezeption hing, sieht damit auch der Gast, der noch zu Hause plant und wissen will, ob in seiner Woche etwas los ist.
Dazu die Google-Bewertungen. Sie werden automatisch gezogen und auf der Startseite ausgespielt, mit Name, Foto und Datum, gefiltert auf die Fünf-Sterne-Stimmen. Nichts davon wird abgetippt oder handverlesen, und nichts davon veraltet. Aktuell stehen dort 1.747 Bewertungen bei einem Schnitt von 4,7. Der Platzplan liegt zum Zoomen im Browser und als PDF für die Anreise ohne Netz. Unterm Strich: weniger Rückfragen an der Rezeption, weniger Suchen beim Gast.
Die Gäste-App: der Platz in der Hosentasche
Der jüngste Baustein ist eine eigene App für iPhone und Android. Sie ist kostenlos und ausdrücklich nicht zum Buchen gedacht, sondern für die Zeit, in der der Gast auf dem Platz ist. Drin stecken das Tagesprogramm, die Öffnungszeiten von Rezeption, SB-Markt, Restaurant und Wellnesshaus, kurzfristige Änderungen und Hinweise sowie die kompletten Inhalte der Website, auch ohne Empfang.
Der Teil, der im Alltag den größten Unterschied macht, ist der Chat zur Rezeption. Wer eine Frage hat, tippt sie ins Handy, statt bei achtundzwanzig Grad in der Schlange zu stehen. Das nimmt dem Gast den Weg und dem Team an der Theke die Unterbrechung. Auf einem Platz dieser Größe zählt das in der Hochsaison.
Für uns ist die App die konsequente Fortsetzung derselben Linie: Der Betrieb soll seine Inhalte nicht zweimal pflegen müssen. Was auf der Website steht, steht auch in der App. Ein Redaktionsprozess, zwei Ausspielwege.
Automatisierung: Die Schranke öffnet sich von selbst
Zweiter Hebel: die Einfahrt. Wer in der Hochsaison schon einmal vor einem großen Campingplatz gestanden hat, kennt das Phänomen. Vor der Schranke staut sich der Verkehr, hinter der Schranke arbeitet die Rezeption mit drei Tabs gleichzeitig, der Gast wartet, die Schlange wird länger, irgendwann wird jemand laut.
Wir haben eine Kennzeichenerkennungsanlage installiert. Kameras lesen das Kennzeichen am Einfahrtspunkt, gleichen mit dem PMS ab, und wenn der Gast registriert ist, öffnet die Schranke. Wartezeit: unter fünfzig Sekunden, in der Regel zwanzig. Die Rezeption ist von der Routineabfertigung entlastet und kann sich Zeit für die Gäste nehmen, die wirklich Beratung wollen.
Was technisch unspektakulär klingt, verändert im Saisonalltag den Tonfall deutlich. Wer ankommt, wird empfangen statt abgefertigt. Wer abreist, fährt los, ohne Bürokratie. Den Unterschied hat der Platz im ersten Sommer sofort gespürt.
Fernauslese Strom: Ende der handschriftlichen Zettel
Parallel dazu: die Stromzähler. Auf einem Platz dieser Größe bedeutet manuelle Ablesung Zeit, Fehler, Frust und am Ende oft auch Diskussionen mit dem Gast über Verbrauchswerte. Wir haben alle Stellplätze mit Fernauslese ausgestattet. Der Verbrauch wird automatisch erfasst, die Abrechnung läuft sauber in das System und auf die Rechnung des Gastes.
Was vorher pro Saison Tage an Personalstunden gekostet hat, läuft heute im Hintergrund. Die Daten sind genauer als jeder handgeschriebene Zettel, die Diskussionen über Verbrauchswerte sind verschwunden, und das Personal kann sich um die Gäste kümmern, statt Zahlen abzuschreiben.

Rebranding: Ein Platz, der weiß, wer er ist
Strandcamping Wallnau ist kein anonymer Massenplatz. Das wussten wir vom ersten Tag an, und das wussten auch die Gäste, aber die Marke selbst sagte es nicht laut genug. Im dritten Projektjahr haben wir uns das Erscheinungsbild vorgenommen, als Konsequenz und nicht als kosmetische Auffrischung: Wenn der Platz ein eigenständiges Profil hat, soll die Marke das spiegeln.
Eine neue Farbwelt aus den Materialien des Ortes: Ostsee-Blau für die Weite, Sandtöne für den Strand, Holzakzente für die Gebäude. Eine Bildsprache, die ehrlich bleibt und Wallnau zeigt, wie es ist, im Morgenlicht, im Nebel, in der Abenddämmerung, ohne inszenierte Sonnenuntergänge. Eine Typografie, die robust genug ist, um auch im Outdoor-Einsatz auf Schildern, Bannern und Wegmarkierungen zu funktionieren.
Parallel zum Digitalen ein vollständiges Set Printprodukte: eine Saisonbroschüre, der überarbeitete Stellplatzplan, eine neue Gästemappe und das Saisonprogrammheft. Alle Materialien folgen einem konsistenten System, sodass ein Gast, der per Website auf den Platz aufmerksam wird, dieselbe Tonalität auch beim Anreisen, beim Frühstück und beim Lesen des Wochenprogramms wiedererkennt. Markenführung im Tourismus besteht selten aus einem einzigen Plakat. Meist sind es dreißig Berührungspunkte, die zusammen stimmen müssen.

Eventmarketing: Die Schlagerparty
Das vielleicht unerwartetste Kapitel: ein Campingplatz auf Fehmarn, der eine Schlagerparty veranstaltet. Die Idee kam im zweiten Projektsommer auf, in einem dieser Gespräche, in denen man eigentlich über etwas anderes redet. Was wäre, wenn der Platz auch selbst ein Ziel ist, für einen Abend, eine Nacht oder ein Wochenende?
Wir haben das Konzept gemeinsam mit Gunnar entwickelt, die Vermarktung übernommen und die Kanäle bespielt: Social, Lokalpresse, Plakate auf der Insel, gezielte Reichweiten-Kampagnen für Norddeutschland. Erste Saison: ausgebucht. Zweite Saison: Warteliste. Heute ist die Schlagerparty fester Bestandteil des Saisonprogramms.
Wichtiger als die Eintrittszahlen ist, was die Schlagerparty mit dem Image macht. Sie zieht ein Publikum, das vorher nicht auf dem Platz war, darunter Gäste, die anschließend Stellplätze für die nächste Saison buchen. Aus einer Eventmaßnahme ist ein Akquisekanal geworden, und der Platz ist im Norden bekannter geworden, als es klassische Werbung geschafft hätte.

„Wir hatten vorher das Gefühl, immer hinterherzulaufen. Jetzt läuft vieles einfach. Die Schranke, die Abrechnung, die Buchungen. Wir können uns wieder um die Gäste kümmern, und nicht um das, was uns die Gäste eigentlich abnehmen wollten." (Gunnar Mehnert, Inhaber Strandcamping Wallnau)
SEO und lokale Sichtbarkeit
Parallel zu allen operativen Themen haben wir die organische Sichtbarkeit systematisch ausgebaut. Wer auf Google nach „Camping Fehmarn", „5-Sterne-Campingplatz Ostsee" oder verwandten Suchanfragen sucht, soll Wallnau finden, und zwar oben statt als zwanzigsten Treffer.
Technisches SEO als Fundament: schnelle Ladezeiten, saubere Seitenstruktur, strukturierte Daten für Campingplätze (was Google in einem eigenen Format versteht), korrekte Verlinkung der wichtigen Inhalte. Darauf aufgebaut lokale Optimierung: Google Business Profil vollständig gepflegt, Bewertungen aktiv eingeholt, regelmäßige Posts und Foto-Updates. Dazu klassisches Content-SEO mit Beiträgen, die für reisende Camper relevant sind, etwa Anreisetipps, Strandinformationen und Naturhinweise.
Organische Website-Besucher über das gesamte Jahr: plus 980 Prozent im Verlauf der Zusammenarbeit. Google-Bewertung des Platzes: von 4,1 auf 4,7 Sterne. Hinter beiden Zahlen steht dasselbe: Deutlich mehr Gäste finden den Platz, sind besser informiert, kommen besser vorbereitet und gehen am Ende zufriedener wieder.
Was dieses Projekt zeigt
Strandcamping Wallnau ist das bisher umfassendste Projekt, das wir begleiten. Website, Gäste-App, Schrankenautomation, Fernauslese, Rebranding, Marketing, Events und SEO kommen aus einer Hand, über mehrere Saisons und mit demselben Ansprechpartner. Diese Tiefe der Zusammenarbeit verändert einen Betrieb: Wer alle Hebel kennt und im Zusammenhang steuern kann, erzielt andere Ergebnisse als jemand, der jeden Teilbereich einem anderen Dienstleister gibt.
Das Projekt zeigt auch, dass gute digitale Arbeit im Tourismus eine laufende Zusammenarbeit ist. Saison eins legt die Grundlagen, Saison zwei verfeinert, Saison drei skaliert, Saison vier optimiert. Wer seinen Betrieb wirklich digital aufstellen will, sollte sich einen Partner suchen, der bleibt, und keinen, der ein Projekt abschließt und geht.
Wallnau ist heute ein Betrieb, der funktioniert. Genau das war das Ziel.
Projektsteckbrief
Kunde
Strandcamping Wallnau
Inhabende
Gunnar Mehnert, Inhaber
Standort
Fehmarn · Schleswig-Holstein
Branche
Campingplatz
Einheit
800 Stellplätze
Schwerpunkt
Website-Relaunch
Launch
August 2026
Laufzeit
Laufende Zusammenarbeit seit 2016
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Was unsere Ansprechperson sagt.

„Auf Fehmarn ist die Saison kurz und der Wettbewerb hoch. Wir brauchten einen Partner, der nicht nur Empfehlungen ausspricht, sondern auch Dinge umsetzt. Kogge berät und baut, ohne dass wir zwischen Strategie und Agentur dolmetschen müssen."
Gunnar Mehnert
Inhaber, Strandcamping Wallnau
Die fertige Website,
direkt ansehen.
Screenshot der fertigen Website. Klick öffnet die echte Seite.

Screenshots &
Projektbilder.






Fragen zum
Projekt.
Wie lange läuft die Zusammenarbeit schon?
Seit 2016. Strandcamping Wallnau ist eine laufende Partnerschaft. Jede Saison kommen neue Themen hinzu, zuletzt der Website-Relaunch im August 2026 und die Gäste-App. Nur so wirkt digitale Arbeit im Tourismus wirklich.
Kann man alle diese Leistungen auch einzeln beauftragen?
Ja. Viele Projekte fangen mit einem Thema an, oft mit der Website, und wachsen dann. Bei Wallnau war es genauso. Wir empfehlen, mit dem anzufangen, was am meisten drückt, und dann zu schauen, was als Nächstes sinnvoll ist.
Gehört die Gäste-App zum Website-Projekt dazu?
Sie ist daraus entstanden. Die App für iPhone und Android zieht ihre Inhalte aus derselben Quelle wie die Website, das Team pflegt also nur einmal. Für den Gast bringt sie das Tagesprogramm, die Öffnungszeiten, kurzfristige Hinweise und einen Chat zur Rezeption aufs Handy, auch ohne Empfang. Gebucht wird weiterhin über die Website.
Warum ist die Seite in vier Sprachen?
Weil die Gäste aus vier Richtungen kommen. Niederländer und Franzosen sind auf deutschen Campingplätzen die größten ausländischen Gruppen, über den Fährhafen Puttgarden kommt das skandinavische Publikum dazu. Jede Sprachfassung hat eigene Adressen und eigene Seitentitel, damit Google die richtige Version ausspielt. Eine Übersetzungsschaltfläche leistet das nicht.
Euer Projekt könnte das nächste sein.
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